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28.03.2022, 18:30 Uhr
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Frohe Ostern                                                               April 2022

Wir dürfen Wunder erwarten.
Oft kommen sie behutsam und leise daher.
Als entdecke man einen ersten Krokus
Im Schnee.
Als stärke einem plötzlich jemand
den Rücken.
Als habe man in der Zeitung                                                                                                                                                                                                von Hoffnung gelesen.
Als halte der Tag
Ein Lächeln bereit.
Ostern. Gott gibt dem Leben recht.
Tina Willms

Ich wünsche Ihnen/Euch gesegnete Osterfeiertage,
Ihr/Euer

Johann Ganz
Kreisvorsitzender der SU-Mitte

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Veröffentlicht am 10.02.2021/ Tagesspiegel

Einsamkeit ist Alltag für viele Menschen in Deutschland. Corona hat das Gefühl noch verstärkt. Menschen, die sonst vom Büro ins Fitnessstudio zur nächsten Party rennen, sitzen jetzt allein in der Wohnung. Doch Einsamkeit ist nicht erst seit der Pandemie ein Problem. Vor allem ältere Menschen sind davon betroffen – gerade in einem Großstadt-Bezirk wie Mitte.

Eine neue Befragung hat die Lage der Ü-60-Generation in Berlin-Mitte untersucht. Das Bezirksamt wollte wissen, wie es den älteren Menschen geht und hat Fragebögen an sie verschickt. Dabei kam heraus, dass viele über 60-Jährige einsam sind – vor allem Alleinlebende, heißt es in der Studie. Demnach haben nur 41,6 Prozent der Befragten täglich Kontakt zu anderen Menschen, 23 Prozent sehen oder sprechen höchstens einmal in der Woche oder noch seltener mit anderen.

Viele Seniorinnen und Senioren trinken außerdem zu viel Alkohol. Bei 20,1 Prozent der Befragten habe die Studie einen „riskanten Alkoholkonsum“ festgestellt. Vor allem Wohlhabendere seien betroffen. „Je höher die soziale Schicht beziehungsweise Bildungsgrad desto größer der Anteil der Befragten mit einem riskanten Alkoholkonsum.“

Insgesamt wohnen 66.000 über 60-Jährige im Bezirk Mitte. Zehn Prozent haben einen Fragebogen erhalten. Geantwortet haben 1.592 ältere Menschen. Wichtig für die Teilnahme am gesellschaftlichen Leben ist laut Studie auch der Zugang zum Internet. Hier gaben immerhin 80 Prozent der Befragten an, einen zu besitzen. In der Praxis surfen jedoch lediglich 50 Prozent regelmäßig im Internet.

Ältere Menschen mit Migrationshintergrund in Mitte sind der Studie zufolge häufiger sozial benachteiligt und leiden häufiger unter Depressionen und chronischen Erkrankungen. Dies treffe besonders häufig bei Befragten aus der Türkei zu. Auch gehen diese Menschen, vor allem Männer, seltener zum Arzt. Insgesamt sei aufgefallen, dass große Teile der Befragten ihren Haus- oder Zahnarzt innerhalb eines Jahres entweder gar nicht aufsuchen – oder sehr häufig.
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28.03.2022
Berufung in die Seniorenvertretung Mitte
Herzlichen Glückwunsch!
Unser Kanditat für die Seniorenvertretung, Herr Wolfram Wickert, stellte sich das erste mal zur Wahl und wurde mit 1131 Stimmen auf den 10. Platz gewählt. Für die Umsetzung der praktischen Lösungen für: Sicherheit im Kiez, bezahlbare Mieten, Gesundheitssystem verbessern, Öffentlichen Rundfunk verkleinern usw. wünschen wir Dir viel Erfolg .